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Immer mehr Bewegtbild-Fans zieht es ins Netz

21. April 2022

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Gerade eben hat Amazon verkündet, dass noch dieses Jahr mit Freevee ein werbefinanzierter Streaming-Ableger in Deutschland starten soll. Netflix überdenkt nach den ersten Abo-Verlusten nach über einem Jahrzehnt auch eine kostengünstige Alternative, die Werbeeinblendungen ermöglichen soll.
Der Trend hin zu AVoD hat mehrere Gründe: Den Bewegtbild-Fans wird auf die Dauer die wachsende Abo-Zahl zu teuer, sie öffnen sich der Werbung. Und die Werbeindustrie folgt dem User. Denn: Inzwischen gibt jeder dritte Deutsche Streaming den Vorzug vor klassischem TV.

Unser Mediennutzungsverhalten hat sich insbesondere während der Corona-Pandemie noch einmal stark digitalisiert.
Connected TV und damit Streaming sind nicht mehr nur bei jungen Zielgruppen Standard geworden; vor allem bei der Zielgruppe der 30- bis 49-Jährigen sieht die Medienforschung gerade die größte Bewegung hin zum Bewegtbild im Netz.

 

Welche Folgen hat dieser Trend?

Antworten auf diese Frage will eine globale Studie von Rakuten Advertising geben. Befragt wurden Verbraucher:innen unter anderem in den USA, Spanien, Italien und Deutschland.

  • Deutlich wird, dass ein sehr hoher Anteil mittlerweile Streaming-Dienste dem herkömmlichen Fernsehen bevorzugt. Weltweit liegt dieser bei 41 Prozent, in Deutschland bei 34 Prozent. Inzwischen gibt jeder dritte Deutsche Streaming den Vorzug vor klassischem TV.
    Bereits im letzten Herbst wurden Zahlen der AGF Videoforschung veröffentlicht, wonach hierzulande der Videokonsum inzwischen ein Drittel unserer Zeit im Internet ausmacht.
  • In immer mehr Haushalten stehen Smart TVs, also internetfähige Fernsehgeräte, die einen einfachen Zugang zu Streaming- und anderen Online-Diensten ermöglichen. Das hat auch Folgen für die Art und Weise, wie Bewegtbild-Fans auf Inhalte zugreifen: In vielen Haushalten ist beim Start des Geräts nicht mehr zuerst das lineare Programm auf dem Bildschirm zu sehen, sondern die Nutzeroberfläche mit vielen Anwendungen.
  • Bei der neuen Auflage der Advanced-TV-Studie von Vermarkter Goldbach Germany gaben mit 55 Prozent erstmals eine Mehrheit der Befragten an, dass sie zuerst die Benutzeroberfläche ihres Fernsehers, ihres TV-Anbieters oder ihrer Streaming-Box sehen, wenn das Gerät einschalten. Nur noch bei 40 Prozent der Nutzer erscheint sofort das laufende Fernsehprogramm auf dem Screen.
  • 90 Prozent der Besitzer von internetfähigen Fernsehgeräten sind inzwischen an das Netz angeschlossen. Drei Viertel greifen über Smart TV auf Zusatzfunktionen wie Video-on-Demand zu, ein Viertel nutzt andere Geräte wie Receiver, Streaming-Sticks oder Spielekonsolen.
  • Mittlerweile nutzen laut der Studie zwei Drittel aller Zuschauer:innen Connected-TV-Funktionen, bei den 16- bis 49-Jährigen sind es sogar über 70 Prozent. In dieser Zielgruppe ist auch das regelmäßige Nutzen mit knapp 50 Prozent am höchsten. Insgesamt verwenden 41 Prozent der Befragten Connected TV regelmäßig.
  • Am intensivsten ist die Nutzung von Connected TV in Haushalten mit Kindern, von denen 77 Prozent von den entsprechenden Funktionen auch Gebrauch machen.
  • In den vernetzten TV-Haushalten wird deutlich, dass Zusatzfunktionen wie Apps vergleichbar genutzt werden wie klassisches Fernsehen: So kommen beispielsweise Streaming-Apps mittlerweile 2 Stunden und 22 Minuten zum Zuge, das klassische Fernsehen 2 Stunden und 45 Minuten. Bei den 16- bis 29-Jährigen liegen die Zusatzfunktionen mit 2:47 Stunden sogar schon vor dem linearen Programm mit 2:18 Stunden.
  • Wie bereits 2021 verwenden User von Connected TV durchschnittlich 2,3 kostenpflichtige und 3,2 kostenfreie Apps. Dafür werden monatlich zwischen 10 und 29 Euro ausgegeben.
  • Laut Rakuten Advertsing kann Werbung im Streaming-Umfeld sehr wirksam sein. Das bestätigt auch die aktualisierte Studie von Goldbach Germany; demnach würden etwa zwei Drittel der der befragten Nutzer:innen von kostenpflichtigen Streaming-Apps Werbung akzeptieren, wenn die Inhalte dafür kostenlos wären. So würden knapp zwei Drittel der Befragten Werbung in Kauf nehmen, wenn die Inhalte dafür kostenlos wären. 52 Prozent der 30- bis 49-Jährigen finden Reklame "vollkommen in Ordnung", 43 Prozent der 30- bis 49-Jährigen nennen Werbung sogar "hilfreich". 


Das MEDIENTAGE Special Connect! The Future of TV findet in diesem Jahr bereits zum siebten Mal statt und widmet sich am 31. Mai vor Ort in München der Welt des vernetzten Fernsehens (in Kooperation mit MEKmedia).
Auf der Agenda stehen die Themen: New TV, Connected TV, Streaming, OTT, Smart TV Apps, Plattformen und Devices, Content Strategien, Storytelling und Distribution, Advanced TV Advertising, Addressable TV, Live Shopping, NFTs , Interactive Experiences  und Social TV. Goldbach Germany wird Teil des Kongresstages sein.
Hier geht es zum Programm und zum  Ticketshop.
In diesem Rahmen wird darüber hinaus zum dritten Mal der 
Connect! The Smart TV Award verliehen. Er zeichnet besondere Innovationen, Apps und Services rund um das vernetzte Fernsehen aus. Die MEDIENTAGE MÜNCHEN verleihen den Award gemeinsam mit der Deutschen TV-Plattform, unterstützt vom MedienNetzwerk Bayern. Als Verbandspartner ist VAUNET mit an Bord. 
Bewerben können sich 
hier alle Anbieter noch bis 27. April, deren Connected TV Services in Deutschland oder der DACH Region verfügbar sind, unabhängig von dem Ort des Firmensitzes.  

 


Interessiert an Themen rund um die Medienbranche? Dann ist hier im Blog der Medientage München noch mehr Lesenswertes zu finden.
Zudem können Medienthemen auch gehört werden: im Podcast der Medientage München.

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Darüber hinaus stehen Zusammenfassungen vieler Sessions der 35. MEDIENTAGE MÜNCHEN sowie Bildmaterial stehen in der 
Mediathek der Medientage-Homepage bereit.

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